Ins Wasser fällt ein Stein…

Veröffentlicht von admin am

Es gibt einen Kirchenliedtext, der beginnt so:

Ins Wasser fällt ein Stein, ganz heimlich, still und leise. und ist er noch so klein, er zieht doch große Kreise„…

Ich glaube, der erste Stein, der in das Wasser meiner erwachenden Weiblichkeit „pitschte“, war die Entscheidung, keine hormonellen Verhütungsmittel mehr zu nehmen. Mir kam es vor, als schlügen sie mir auf die Stimmung. Und richtig: kurz nachdem ich sie abgesetzt hatte, hellte sich meine Verfassung deutlich auf.

Es folgte eine Suche,  die nach mehr Lust, nicht nur am Leben, sondern auch an der Sexualität. Die Suche, meinen Zyklus besser zu verstehen, wie ich so“ticke“ als Frau. Die Suche nach den Facetten, die ich alle verkörper‘ und welche davon mir selbst entspringen und welche ich mir überstülpen habe lassen, von der Welt, der Meinung anderer, wem auch immer.

Irgendwann stand ich da. Nicht vollkommen. Nicht am Ende meiner Suche. Doch so viel hatte sich verändert, seit dem Stein, der den ersten Kreis auf die Oberfläche gezeichnet hatte. So viele Ringe waren nach außen geschwappt, htten sich mit anderen Ringen überkreuzt und ein wunderschönes Muster erzeugt!

Es ist alles andere als ein „Erleuchtungsweg“. Es ist ein Weg, der mich in meine Tiefen führt. Durch den Schmerz. Durch die Unvollkommenheit. In Spiralen…Denkt man, ein Thema wäre abgehakt, darf es noch einmal auf einer neuen Ebene bearbeitet werden. Es geht in die Tiefe. Und in dieser Tiefe vibriert die Kraft. Die Zuversicht, dass alles einem Zwecke dient, nämlich mich an Erfahrung reicher zu machen. Die Erkenntnis, dass ich einn ewiges Wesen auf einem Erfahrungsspaziergang in dieser Inkarnation sein darf. A Goddess in disguise…Immer öfter in Extase, immer öfter einfach in der Mitte. Und immer öfter SO GERN FRAU

Love, Joy


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